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Historique

H-Moll-Messe

Du 09.01.2010 au 10.01.2010

Barockmusik

bach

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Bachs H-Moll-Messe gehört zu seinen größten und ambitioniertesten Werken überhaupt. Die verschiedene Entstehungsstadien durchlaufende Messe hat den Komponisten über zwei Jahrzehnte beschäftigt: angefangen vom Sanctus (1724) über die "Missa" von 1733 bis zu den ergänzenden Ordinariumssätzen aus den letzten Lebensjahren. Damit bildet das Werk in seinem Formenreichtum an Arien, Duetten sowie konzertanten und fugierten Chören eine Essenz seines profunden Könnens und persönlichen Stils. Mit dem größten musikalischen Kunstwerk aller Zeiten   und eines der anspruchsvollsten chorsinfonischen Werke überhaupt will das EVL im Januar 2010 das Festival ”Rencontres Musicales de la Vallée de l'Alzette” eröffnen.

 

Ensemble Vocal du Luxembourg

Gabriel Baltes, Einstudierung

Orchester ”Le Concert Lorrain” (Stephan Schultz, Leitung)

Violino I

Catherine Martin - Andreas Preuss - Katerina Stursová - Valentina Giusti

Violino II

Lotta Suvanto - Johannes Helm - Mechthild Blaumer

Viola

Lothar Haass - Kathia Robert

Violoncello

Stephan Schultz

Violone

David Sinclair

Orgel

Markus Märkl

Flöte

Patrick Beukels - Marion Hofmockel

Oboe

Antoine Torunczyk - Mathieu Loux - Marguerite Humber

Fagott

Adrian Rovatkay - Rainer Johannsen

Trompete

Guy Ferber - Kristian Kovatz - Emmanuel Alemany

Horn

Teunis van der  Zwart

Pauke

Thomas Holzinger

 

 

Solistes

Hana Blazíková, Sopran

Kai Wessel, Altus

Daniel Johannsen, Tenor

Peter Kooij, Bass

Ralf Otto, Gesamtleitung

 

Die Faszination der Chormusik und die Pflege des kirchenmusikalischen Erbes vom 16. Jahrhundert bis zur zeitgenössischen Musik sind die Triebfedern des künstlerischen Wirkens von Ralf Otto. Seit jeher stehen für ihn die Aspekte der klanglichen Flexibilität, Vielfarbigkeit und Transparenz im Mittelpunkt seiner musikalischen Arbeit. Die Verdeutlichung der kompositorischen Struktur eines jeden Werkes ist für Ralf Otto unumgängliche Voraussetzung zum vertieften musikalischen Ausdruck. Hierfür verlangt er von sich und seinen Chor- sowie Orchestermitgliedern während der Probenphasen und Aufführungen ein hohes Maß an professioneller Sensibilität und Konzentration.

 

Ralf Ottos Markenzeichen ist eine beharrliche Unnachgiebigkeit, wenn es um die Perfektion des Klanges geht; er versteht es, mit einem beseelten Feilen am künstlerischen Ergebnis alle Musiker immer wieder zu Höchstleistungen zu ermuntern. Intensives Erarbeiten und Nachspüren der geistigen und musikalischen Inhalte der aufgeführten Chorliteratur sind für Ralf Otto eine Selbstverständlichkeit, was im Endergebnis zu einer in nationalen wie internationalen Kritiken hoch gelobten Energie und Klarheit führt.

Große nationale und internationale Erfolge errang er mit dem von ihm 1980 gegründeten Vokalensemble Frankfurt, bevor er 1986 als Dirigent des Bachchores Mainz verpflichtet wurde. Von 1990 bis 2006 war Otto als Professor für Chordirigieren an der Folkwang Hochschule in Essen tätig und nimmt nun seitdem eine gleiche Position an der Mainzer Hochschule für Musik wahr. Daneben arbeitete er in der Vergangenheit regelmäßig mit dem Münchener Bach-Chor sowie den Rundfunkchören des NDR und WDR.

Auch als Orchesterdirigent ist Ralf Otto ein geschätzter Partner, was ihm Gastverpflichtungen bei diversen renommierten Klangkörpern einbrachte, darunter die Polnische Kammerphilharmonie, die Philharmonia Hungarica, das Münchener Rundfunkorchester, das Württembergische Kammer-orchester Heilbronn, die Junge Deutsche Philharmonie, L'arpa festante München und Concerto Köln. Von 1998 bis 2000 war Otto auch Chefdirigent des Landesjugendsinfonieorchesters Hessen.

Ralf Ottos herausragender musikalischer Ruf gründet nicht zuletzt auf seiner ausgeprägten Kompetenz für die Interpretation unterschiedlicher Stilrichtungen. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen sowie Konzerttourneen und Gastspiele bei führenden Musikfestivals im In- und Ausland dokumentieren den künstlerischen Rang des Dirigenten.

 


Samedi, 9 janvier 2010 à 20h00 église St Rémi  Forbach (F)

Dimanche, 10 janvier 2010 à 17h00 en l'église St Pierre  Lintgen (L) dans le cadre des RMVA

 

Balladen, Romanzen und Lieder

Du 04.07.2009 au 07.07.2009

Musique romantique profane

 

Joseph Gabriel Rheinberger (1839-1901)

”Toggenburg” op. 76 für Soli, 4stimmigen Chor und Klavier
Von Toggenburg flattern die Wimpel
Ringlein mit Demantstein
Frau Itha hat einsame Tage
Ei Jäger, wer gab Euch den Demantring
Sie liegt im Moos
Durch die Nacht 

Ballade
König Erich op. 71

Johannes Brahms (1833-1897)

Aus 6 Klavierstücke op.118
Intermezzo in a-moll
Intermezzo in A-Dur

Lieder und Romanzen op. 93a (a capella Chor)

Der bucklichte Fiedler
Das Mädchen
O süßer Mai
Fahr wohl
Der Falke
Beherzigung

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)

Sechs Lieder im Freien zu singen op. 59

Im Grünen
Frühzeitiger Frühling
Abschied vom Walde
Die Nachtigall
Ruhetal
Jagdlied 

 

EVL

Solisten des EVL

Claude Weber, Klavier

Martin Folz, Leitung

 

Claude Weber erhielt einen 'Ersten Preis' in Klavier am Musikkonservatorium der Stadt Luxemburg in der Klasse von Marco Kraus. Danach studierte er Klavier (Klasse von Stan Ford) sowie Instrumentalpädagogik und musikalische Früherziehung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst (Mozarteum) in Salzburg, wo er 1991 sein Diplom 'mit Auszeichnung' erhielt.
Er gibt Konzerte als Solist, als Begleiter und in kammermusikalischer Besetzung bei denen seine Vorliebe ungewöhnlichen Besetzungen sowie wenig gespieltem Repertoire gilt. Zusammen mit Mady Bonert und Danielle Roster hat er die verschollen geglaubten Lieder der luxemburgischen Komponistin Helen Buchholtz in einem Konzertvortrag des  "Euterpe-Fraemuseksforum am Cid-femmes" wiederaufgeführt und auf CD eingespielt.
Außerdem widmet sich Claude Weber einer ausgedehnten pädagogischen Tätigkeit. Einerseits hat er während zehn Jahren Klavier und musikalische Früherziehung am Musikkonservatorium Ettelbrück unterrichtet und andererseits Musikerziehung an der Primärschule in Ettelbrück, wo er 1998 mit sechs Klassen die Kinderoper 'Tschirkolorado' von Camille Kerger einstudierte und im Jahr 2002 seine Schüler auf die Mitwirkung im Musiktheater "Ballo Farfallo" von Jean-Marie Kieffer vorbereitete.  Seit einigen Jahren widmet er sich auch wieder seinem ersten Beruf als Grundschullehrer.

 

 

Martin Folz studierte an der Musikhochschule Saarbrücken Orgel, Gesang und Chorleitung (Diplomprüfung bei Volker Hempfling). Als Mitglied im Stuttgarter Kammerchor (Leitung: Frieder Bernius) entwickelt er seine Affinität zum Chorgesang. Ein Meisterkurs bei László Heltay im Jahr 1992 war wegweisend für seine Profilierung als Chorleiter. Martin Folz arbeitete 10 Jahre als Kirchenmusiker bevor er im Jahr 1990 als freischaffender Dirigent und Komponist den Weg in die Selbständigkeit wählte. Er erhielt im Jahr 1998 den Preis des besten Nachwuchsdirigenten des Internationalen Chorwettbewerbs in Riva del Garda und wurde im gleichen Jahr Chorleiter-Stipendiat des Deutschen Musikrats. Durch die Übernahme der Leitung des Friedrich-Spee-Chors, Trier, profitierte er im Zeitraum 1993 bis 1998 von der Zusammenarbeit mit Leopold Hager und dem Orchestre Philharmonique Luxembourg, für das er zahlreiche Oratorien einstudierte. Im Jahr 1985 gründete Martin Folz den MännerKammerchor ensemble 85, mit dem er nationale wie internationale Chorwettbewerbe gewann. Aktuell leitet er neben diesen beiden Chorensembles das Sinfonische Blasorchester Wemmetsweiler. In den letzten Jahren gewinnt seine Arbeit im Bereich Kinder- und Jugendchor immer größere berufliche Bedeutung. Seit Herbst 2002 hat er einen Lehrauftrag am Conservatoire de Musique du Nord, Ettelbruck und Diekirch, für Kinder- und Jugendchor mit dem Ziel, Chorgesang als eigenständiges Unterrichtszweig mit den Fächern „Culture musicale“ und „Chant Choral“ aufzubauen. Gemeinsam mit Carola Ehrt leitet er seit dem Jahr 2001 das Europäische Zentrum für Chorkultur, das sich für grenzüberschreitende Chorprojekte und Workshops einsetzt.

 

Concert le 4 juillet 2009 à 20h00 en l'église de Heiderscheid

Concert le 7 juillet 2009 à 20h00 à Trêves (Aula des Bischöflichen Priesterseminars)

 

250e Anniversaire d'Estro Armonico

Mardi 28.04.2009 à 20:00

Extraits de la Création de J. Haydn

Caroline Weynants, soprano

Andreas Post, ténor

Jean-Paul Majerus, basse

EVL

Estro Armonico

Guy Van Waas, direction

 

Mardi, 28 avril à 20h00 à l'auditoire du Conservatoire de Musique de la Ville de Luxembourg